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ⓘ Sport



                                               

Bobsport

Der Bobsport ist eine Wintersportart, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Schweiz von Engländern entwickelt wurde und heute Teil des olympischen Programms bei den Olympischen Winterspielen ist. Der Bobsport ist auch eng mit dem Rennrodeln und noch mehr mit dem Skeleton verwandt.

                                               

Boxen

Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Kontrahenten unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Ziel ist es, möglichst viele Treffer beim Gegner zu erzielen oder diesen durch einen Knockout außer Gefecht zu setzen. Die Kämpfer sind für gewöhnlich mit gepolsterten Handschuhen ausgestattet und müssen derselben Gewichtsklasse angehören. Ein Boxkampf wird unter der Aufsicht eines Ringrichters über mehrere ein bis drei Minuten dauernde Runden ausgetragen. Er ist entschieden, wenn ein Gegner vom Ringrichter als unfähig erachtet wird, den Kampf fortzuführen, eine schwerwiege ...

                                               

Freistilringen

Das Freistilringen ist eine Variante des Ringens. Zusammen mit dem griechisch-römischen Ringen bildet es die Ringsport-Disziplinen bei den Olympischen Spielen.

                                               

Griechisch-römisches Ringen

Das Ringen im griechisch-römischen Stil ist eine Variante des Ringens. Zusammen mit dem Freistilringen bildet es die Ringsport-Disziplinen bei den Olympischen Spielen.

                                               

Golf (Sport)

Golf ist eine traditionelle Ballsportart. Es gilt, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen, in Übereinstimmung mit den offiziellen Golfregeln, vom Abschlag in das Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 9 oder 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden. Der internationale Dachverband ist die International Golf Federation IGF mit Sitz in Lausanne, in der 143 Mitgliedsverbände aus 138 Ländern organisiert sind. Insgesamt gibt es weltweit mehr als 60 Millionen organisierte Golfspieler.

                                               

Reiten

Reiten bezeichnet die Fortbewegung des Menschen auf dem Rücken eines Tieres. Dabei kann es sich um Pferde, aber auch um andere Reittiere wie Esel oder Kamele handeln.

                                               

Eisschnelllauf

Ausgrabungen aus der Steinzeit etwa 2000 v. u. Z. belegen, dass schon damals eine Art Schlittschuhe zur winterlichen Fortbewegung genutzt wurde. Diese bestanden aus gespaltenen Unterarm- und Mittelhandknochen von Lauftieren und wurden mit Riemen unter die Schuhe gebunden. Sportliche Vergleiche aus dieser Zeit sind nicht überliefert. In Holland wurden um 1250 eiserne Schienen zum vergnüglichen Laufen auf dem Eis benutzt. Im Jahr 1742 gründete sich in Edinburgh ein erster Schlittschuhclub. Um 1750 sind bereits Wettbewerbe im Frauen-Eislaufen mit hölzernen Schlittschuhen und eingelassenen Met ...

                                               

Judo

Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip "Siegen durch Nachgeben" beziehungsweise "maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand" ist. Gegründet wurde dieser Kampfsport von Kanō Jigorō, als er eine Symbiose aus alten Jiu-Jitsu-Stilen schuf, die er seit seiner Jugend mit großem Fleiß trainiert hatte. Heute wird Judo in über 150 Ländern ausgeübt und ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Judo wird in Deutschland in einzelnen Vereinen bereits für Kinder ab drei Jahren angeboten. Der spielerische Übergang zu judospezifischen Formen ist dabei fließend. Wegen ...

                                               

Ski Alpin

Beim alpinen Skirennen befahren die Rennläufer einen durch Tore abgesteckten Kurs auf einer Skipiste. Ski alpin ist neben Skilanglauf, Skispringen, Nordischer Kombination, Freestyle-Skiing und Snowboard eine olympische Ski-Disziplin. Die Abfahrten kombinieren Geschwindigkeit und perfekte Ski- und Körperbeherrschung bei vorausschauendem Fahren. Die Wertung erfolgt durch Zeitmessung der Fahrt des einzelnen Rennläufers, bei der alle von Experten zuvor abgesteckten Hindernisse Tore vom Start bis ins Ziel korrekt durchfahren werden müssen. Wettkämpfe werden in acht verschiedenen Wettbewerben au ...

                                               

Gymnastik

Die Gymnastik ist die Kunst der Leibesübungen. Das Wort Gymnastik leitet sich vom altgriechischen Adjektiv nackt ab, da vergleichbare Leibesübungen im antiken Griechenland nackt ausgeführt wurden. Das heutige Wort Gymnastik bezeichnet: auch die Übung selbst. das wissenschaftlich begründete und allseitig ausgebildete System der Pflege, Stärkung und Übung der Körperkräfte sowie Indem die Gymnastik ihren Zweck auf die allgemeine und gleichmäßige Ausbildung des Körpers richtet, unterscheidet sie sich von der Athletik Leicht- und Schwerathletik, die den Körper in speziellen Disziplinen zu hervo ...

                                               

Handball

Handball ist eine Sportart, bei der zwei Mannschaften mit je sieben Spielern gegeneinander spielen. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen und damit ein Tor zu erzielen. Es gewinnt die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat. Neben dem Hallenhandball meist abgekürzt Handball genannt gibt es noch zwei weitere Varianten: den früher wesentlich häufiger gespielten Feldhandball und den Beachhandball, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. In den Vereinigten Staaten wird unter "Handball" American Handball verstanden, was ...

                                               

Wasserball

Wasserball ist ein Ballspiel in einem abgegrenzten Feld im Wasser, bei dem die Spieler zweier Mannschaften versuchen, den Ball durch geschicktes Taktieren und Abspielen in das gegnerische Tor zu werfen. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Die Mannschaft mit den meisten anerkannten Toren ist der Sieger. Wasserball gilt als Teildisziplin des Schwimmsports, so dass der Weltschwimmverband FINA der internationale Dachverband der Sportart Wasserball ist. Eine Mannschaft besteht aus maximal 13 Spielern bei einigen Turnieren bis zu 15 Spieler, von denen s ...

                                               

Regattasegeln

Regattasegeln ist ein Wettkampfsport, bei dem eine vorher abgestimmte Strecke von zwei oder mehr Booten zur selben Zeit befahren wird. Die Dauer eines Wettkampfes kann von weniger als einer Stunde bis zu Monaten bei Hochseeregatten betragen. Es werden meistens mehrere Wettfahrten in einer Regatta durchgeführt, die Einzelergebnisse werden nach einem vorgeschriebenen Verfahren zusammengefasst und so der Gewinner ermittelt. Regatten werden nach den Wettfahrtregeln Segeln von World Sailing, des Weltverbands aller Segelsportarten, ausgetragen.

                                               

Skilanglauf

Skilanglauf ist eine Art des Skifahren sowie eine nordische Wintersportart, bei der man auf Ski nicht nur hangabwärts gleitet, sondern sich durch Rückstoß auch horizontal oder bergauf auf dem Schnee bewegt. Meist werden speziell präparierte Loipen benutzt. Skilanglauf gilt als gesundheitlich empfehlenswerte Sportart, da fast alle Muskelgruppen betätigt werden. Mit dem Skilanglauf verwandte Sportarten sind Biathlon, Nordische Kombination, Ski-Orientierungslauf, Rollski, Nordic Blading und Nordic Walking. Als Leistungssport ist Langlauf bei Zuschauern sehr populär. Die wichtigsten Wettbewerb ...

                                               

Freestyle-Skiing

Das Freestyle-Skiing fasst fünf Geschicklichkeitsdisziplinen des alpinen Skisports zusammen. In den Disziplinen des Freestyle-Skiing fahren die Skisportler über Buckelpisten, springen Figuren auf einer Sprungschanze oder in der Halfpipe und fahren beim Skicross auf einem Parcours um die Wette. Alle Disziplinen werden auf Alpinskiern ausgeführt. Ein Weltcup im Freestyle-Skiing wird seit 1980 vom Internationalen Skiverband FIS reglementiert und veranstaltet. Seit 1986 finden Weltmeisterschaften im Freestyle-Skiing statt. Teile des Freestyle-Skiing sind zudem seit 1992 olympisch. Im deutschen ...

                                               

Eiskunstlauf

Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt. Es gibt internationale Eiskunstlaufwettbewerbe, z. B. die Weltmeisterschaft, und Eiskunstlauf ist auch eine offizielle Disziplin bei den Olympischen Winterspielen.

                                               

Fechten

Fechten ist in erster Linie eine Kampfsportart. Vor ihrer Etablierung als Sportart war die Austragungsform als Duell weit verbreitet. Die historischen Ursprünge dieser Kampftechnik gehen auf die Verfeinerung der Waffen und der Bewegungsabläufe gegenüber Schwert- und Säbelkämpfen zurück. Heute wird mit Fechten überwiegend das Sportfechten bezeichnet; gefochten wird mit Florett, Degen und leichtem Säbel. Offizielle Wettkampfsprache beim Fechten französisch Escrime ist Französisch. Anders als beim modernen Sportfechten bezeichnet historisches Fechten frühere Stile, wie die der Renaissance und ...

                                               

Triathlon

Triathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, die nacheinander und in genau dieser Reihenfolge zu absolvieren sind. Die Besonderheit dieses Sports besteht darin, dass eine bestimmte, festgelegte Strecke mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln so schnell wie möglich zurückzulegen ist, wobei die Uhr auch bei zeitlichen Unterbrechungen wie z. B. den Wechseln zwischen den Disziplinen weiter läuft. Hierin unterscheidet sich Triathlon von anderen Vielseitigkeitssportarten, wie z. B. der Nordischen Kombination, dem Zehnkampf ...

                                               

Tennis

Tennis ist ein Rückschlagspiel, das von zwei oder vier Spielern gespielt wird. Spielt ein Spieler gegen einen anderen, so wird dies Einzel genannt, spielen je zwei Spieler gegeneinander, wird dies Doppel genannt, wobei je nach Zusammensetzung vom Herrendoppel, Damendoppel oder gemischten Doppel die Rede ist. Dieser früher in Deutschland als elitär geltende Sport hat heute auch als Breitensport eine herausragende Bedeutung erlangt. Seit 1988 ist Tennis wieder Bestandteil der Olympischen Sommerspiele.

                                               

BogenschieSen

Das sportliche Bogenschießen ist ein Schießsport mit Pfeil und Bogen. Heute ist das Schießen auf standardisierte Zielscheiben mit Recurvebögen, an denen Zielvorrichtungen und Stabilisatoren angebaut sind, die am weitesten verbreitete Bogensportart. Der verwendete Bogen, der häufig als "olympischer Bogen" bezeichnet wird, ist ein technologisch hoch entwickeltes Sportgerät, mit welchem genaue Treffer auf große Distanzen erzielt werden können. Das Bogenschießen zählt zu den Präzisionssportarten. Bogenschießen gehört seit 1972 zu den olympischen Sportarten. Zuvor war es bereits in den Jahren 1 ...

                                               

Wasserspringen

Das Wasserspringen ist eine Wassersportart, bei der es darum geht, aus unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Techniken möglichst elegant ins Wasser zu springen. Dieser Wettkampfsport ist mit mehreren Disziplinen seit 1904 Bestandteil der Olympischen Spiele. Unterschieden werden die Disziplinen Kunstspringen, Turmspringen und Synchronspringen. Wasserspringen ist auch ein beliebter Freizeitsport, der in vielen Schwimm- und Freizeitbädern ausgeübt werden kann. Als wichtiger Bestandteil der meisten Schwimmabzeichen und des Rettungsschwimmens hat Wasserspringen auch eine sicherheitsrele ...

                                               

Schlittenhunderennen

Schlittenhunderennen sind das hauptsächliche sportliche Betätigungsfeld der Schlittenhunde. Es gibt Rennen über kurze Distanzen zum Teil mit zwei Läufen und Langstreckenrennen, bei denen die Herausforderung für Musher und Gespann im Überwinden großer Distanzen unter widrigen Bedingungen liegt. Als Prototyp eines solchen Schlittenhunderennens gilt nach wie vor das Iditarod Sled Dog Race von Anchorage nach Nome im Gedenken an die Hundeschlittenstaffeln auf dem Iditarod Trail. Die Entfernung beträgt offiziell 1049 Meilen. Aber auch als Hundegespanne noch im großen Stil im Arbeitseinsatz waren ...

                                               

Baseball

Baseball ist ein Schlagballspiel mit zwei Mannschaften. Die Verteidiger bringen einen Ball ins Spiel, den die Angreifer mit einem Schläger treffen müssen. Wurde der Ball erfolgreich getroffen, können die Angreifer durch das Ablaufen von vier Laufmalen Punkte erzielen. Die Verteidiger versuchen dies zu verhindern, indem sie den geschlagenen Ball vorher zum Laufmal werfen. Das amerikanische Baseball ist aus europäischen Schlagball-Varianten des 18. Jahrhunderts hervorgegangen. Auswanderer brachten das Spiel in die Vereinigten Staaten, wo ab Mitte des 19. Jahrhunderts die heutigen Regeln entw ...

                                               

Südostasienspiele

Die Südostasienspiele sind sportliche Wettkämpfe südostasiatischer Staaten. Sie finden alle zwei Jahre statt. In Südostasien werden sie englisch SEA Games genannt.

                                               

FuSball

Fußball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Die Spielzeit ist üblicherweise zweimal 45 Minuten, zuzüglich Nachspielzeit und gegebenenfalls Verlängerung. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus elf Spielern, von denen einer der Torwart ist. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden mit Ausnahme der Arme und Hände; vorwiegend wird er mit dem Fuß getreten. Nur der Torwart – und auch die Feldspieler beim Einwurf – dürfen den Ball mit den Händen berühren. Der Erfolg de ...

                                               

Commonwealth Games

Die Commonwealth Games sind ein internationales Sportereignis, in dessen Rahmen sich alle vier Jahre die besten Sportler aus den Ländern des Commonwealth of Nations für Wettbewerbe in verschiedenen Sportarten treffen. Sie werden als die drittgrößte Multisportveranstaltung der Welt nach den Olympischen Spielen und den Asian Games beschrieben. Es handelt sich hierbei um 54 Staaten.

                                               

Basketball

Basketball ist eine meist in der Halle betriebene Ballsportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, den Ball in den jeweils gegnerischen Korb zu werfen. Die Körbe sind 3.05 Meter hoch an den beiden Schmalseiten des Spielfelds angebracht. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus fünf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern, die beliebig oft wechseln können. Jeder Treffer in den Korb aus dem Spiel heraus zählt je nach Entfernung zwei oder drei Punkte. Ein getroffener Freiwurf zählt einen Punkt. Es gewinnt die Mannschaft mit der höheren Punktzahl. Basketball wurde im Jahr 1891 vom ...

                                               

British Empire Games 1930

Die British Empire Games 1930 waren die erste Ausgabe jener Veranstaltung, die heute unter dem Namen Commonwealth Games bekannt ist. Sie fanden vom 16. bis 23. August 1930 in der kanadischen Stadt Hamilton, Ontario statt. Ausgetragen wurden 59 Wettbewerbe in den Sportarten Bowls, Boxen, Leichtathletik, Ringen, Rudern und Schwimmen inkl. Wasserspringen. Es nahmen rund 400 Sportler aus elf Ländern teil, Frauen waren nur in den Wassersportwettbewerben teilnahmeberechtigt. Die meisten Veranstaltungen fanden im Civic Stadium später Ivor Wynne Stadium statt. Untergebracht waren die Sportler in e ...

                                               

Zentralamerika- und Karibikspiele

Die Zentralamerika- und Karibikspiele, bis 1935 Zentralamerikaspiele, sind ein Sportgroßereignis in Amerika. Die Veranstaltung findet seit 1926 normalerweise alle vier Jahre statt. Sie gilt als die älteste regionale Multisportveranstaltung weltweit. Es können Sportler aus Mittelamerika, der Karibik, Mexiko, Bermuda, Suriname, Guyana, Kolumbien und Venezuela teilnehmen. Im Gegensatz zu anderen Multisportveranstaltungen gibt es oftmals nicht nur einen Austragungsort für die verschiedenen Sportarten. Die unterschiedlichen Austragungsorte können sogar in verschiedenen Staaten liegen, offiziell ...

                                               

Biathlon

Biathlon ist eine vornehmlich im Winter ausgetragene Sportart, die sich als Kombinationssportart aus den Disziplinen Skilanglauf und Schießen zusammensetzt. Beim Langlauf handelt es sich um eine Ausdauer- und beim Schießen um eine Präzisionssportart. Zunächst war der Biathlonsport eher eine Randsportart, wurde aber konsequent und erfolgreich zu einer Disziplin weiterentwickelt, die publikumswirksam über das Fernsehen vermarktet werden kann. Seit Anfang der 1990er-Jahre steigt das Zuschauerinteresse stetig an, so dass Biathlon heute in einigen Ländern, insbesondere Deutschland, zu den belie ...

                                               

Goodwill Games

Die Goodwill Games waren ein internationaler sportlicher Wettbewerb, ins Leben gerufen von Ted Turner als Reaktion auf die Probleme rund um die Olympischen Spiele in den 1980er-Jahren, als die westlichen Länder auf die Invasion der Sowjetunion in Afghanistan mit einem Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau reagierten und die UdSSR ihrerseits die Spiele 1984 in Los Angeles boykottierte. Die ersten Goodwill Games wurden 1986 in Moskau in 182 Sportarten mit über 3000 Athleten ausgetragen. Bei diesen Spielen gab es durch Serhij Bubka und Jackie Joyner-Kersee Weltrekorde im Stabhoc ...

                                               

Indian Ocean Island Games

Die Indian Ocean Island Games sind eine Multisportveranstaltung von Inseln im Südwesten des Indischen Ozeans. Sie finden gegenwärtig aller vier Jahre statt, wobei Mauritius, die Seychellen, die Komoren, Madagaskar, Mayotte, Réunion und die Malediven teilnehmende Länder sind. Bei den Spielen 2015 kam es in zwei Fällen zu einem Eklat, einigen Teilnehmern und Betreuern von den Komoren waren nicht rechtzeitig Visa durch die französischen Behörden erteilt worden, und bei einer Siegerehrung nahmen Offizielle einer madagassischen Sportlerin die Nationalfahne weg. Sowohl die Komoren als auch Madag ...

                                               

Bouncen (Sport)

Bouncen oder Bocking/Powerbocking ist eine Funsportart. Beim Bouncen geht, läuft, sprintet, hüpft, springt oder saltiert der Sportler mit speziellen Sprungstelzen, die am Unterschenkel festgeschnallt werden. Die Kraft zum Springen rührt dabei von einer bogenförmigen Sprungfeder her, die durch das Körpergewicht des Ausübenden zusammengedrückt und dadurch gespannt wird. Der Name Bocking bezieht sich auf den deutschen Erfinder der Sprungstelzen, Alexander Böck, der diese Sprungstelzen 1999 zum Patent anmeldete. Die Sprungstelzen werden nach ihrem Erfinder auch als Bocks bezeichnet. Die ausübe ...

                                               

Olympische Spiele

Olympische Spiele ist die Sammelbezeichnung für regelmäßig ausgetragene Sportwettkampfveranstaltungen, die "Olympischen Spiele" und "Olympischen Winterspiele". Bei diesen treten Athleten und Mannschaften in verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Organisiert werden sie vom Internationalen Olympischen Komitee. Der Zeitraum zwischen den Spielen wird als "Olympiade" bezeichnet. Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem ...

Sport
                                     

ⓘ Sport

Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, ohne in erster Linie der Warenproduktion, kriegerischen Kampfhandlungen, dem Transport von Waren bzw. Gepäck oder der alleinigen Ortsveränderung zu dienen. Das Wort selbst wurde im 19. Jahrhundert vom englischen sport entlehnt, welches durch Prokope aus disport entstand und aus dem Altfranzösischen entlehnt ist. Ins Deutsche wurde das Wort "Sport" dann durch den Fürsten Pückler eingeführt. Der Gesundheitsaspekt an sportlicher Betätigung kann als essentiell angesehen werden.

                                     

1. Definitionen

Dieses Zitat verdeutlicht, dass die hinter dem Begriff Sport liegenden Bedeutungszuweisungen ganz wesentlich durch den umgangssprachlichen Gebrauch und den Kontext geprägt sind, in dem der Begriff Sport verwendet wird. Für den Deutschen Olympischen Sportbund DOSB steht beispielsweise die körperliche motorische Aktivität im Vordergrund. Denkspiele, die Dressur von Tieren sowie Motorsport ohne Einbeziehung solcher motorischer Aktivitäten entsprechen daher nicht dem Sport-Verständnis des DOSB. Dennoch hat der DOSB Schach als Sportart anerkannt; das Internationale Olympische Komitee IOC sogar Schach und Bridge.

Außerdem hat diese Bedeutungsfacette auch historische Gründe. Als sich Sport als neues Phänomen im deutschen Sprachraum seit Ende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr verbreitete, stieß er auf das Phänomen Turnen. Damit standen sich zwei sehr unterschiedliche Konzepte von Körper- und Bewegungskultur antithetisch gegenüber. Gerade der Begriff Sport stand für die stärkere Betonung des Wettbewerbsgedanken und für die Austragung standardisierter, messbarer und oft auch inszenierter Wettbewerbssituationen. Heute umfasst der Begriff Sport als Überbegriff auch Konzepte, die damals eher unter dem Begriff Turnen zusammengefasst wurden. Sport kann daher sowohl als Körper- und Bewegungskultur als auch als Wettbewerbs- oder Wettkampfkultur verstanden werden. Je nach Auffassung umfasst der Begriff Sport in aller Regel sowohl Phänomene, die beide Aspekte erfüllen als auch solche, die entweder überwiegend den motorischen Körper-Bewegungsaspekt betreffen z. B. Krafttraining, privater Frühsport oder Trimm-dich-Bewegung oder überwiegend den Wettkampf-Aspekt.

Für die Geschichte des Sports ist bedeutend, dass er ursprünglich als Spiel ohne Kommerz dem Ernst einer Erwerbstätigkeit oder einer kriegerischen Auseinandersetzung gegenübergestellt wurde. So musste er sich von religiösen Vorbehalten befreien, wie sie gegenüber dem Glücksspiel bestanden, und konnte sich ähnlich wie Tanz und Theater zunächst nur im Hofstaat entfalten Jagd, Turnier.

Der Begriff Sport wurde 1887 erstmals im Duden erwähnt.

                                     

2. Gesundheitssport

Die WHO definiert Gesundheit als "Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens". Diese ermöglichen es drei elementaren Krankheitsfaktoren entgegen zu wirken: Bewegungsmangel, Stress und soziale Isolation.

Um gesund zu bleiben gilt es, dem Körper, seinem Bewegungsapparat, seinen Organen, dem Immunsystem und der Psyche Reserven zu geben. Dabei kommt sportlicher Betätigung eine Schlüsselrolle zu. Die Erweiterung der Belastungsbereiche bezeichnen wir als Fitness. Essentiell für die Fitness ist das, differenziert zu betrachtende, Superkompensationsprinzip. Auf einen körperlichen Belastungsreiz erfolgt eine Adaption des Organismus und seiner Systeme.

Bewegungstraining verbessert die organische Kapazität, die Psychoregulativen Systeme und findet häufig in Gruppen statt, schafft also soziale Anknüpfungspunkte.

                                     

3. Moderner Sport

Seit der Definition des modernen Sports von Allen Guttmann 1978 ist dieser Begriff des "modernen Sports" umstritten, da die von Guttmann angeführten sieben Elemente auch bereits in früheren Epochen einzelne Sportarten durchzogen. So zeigten u. a. Krüger & McClelland 1984, Carter & Krüger 1990, Szymanski 2008, Arnd Krüger 2008, McClelland 2012 und Behringer 2012, dass das moderne Denken in Gesellschaften und Sport wesentlich früher einsetzte und damit auch zumindest einzelne Sportarten von diesem Denken durchdrungen waren. Nach diesen Autoren sind die Elemente Guttmanns Eigenschaften eines jeden Sports, der diesen von allgemeinen Bewegungsformen unterscheidet. Solange beispielsweise Schwimmen als "unnatürlich" oder als Gottesurteil angesehen werde, könne es kein "Sport" sein, wenn aber um die Wette geschwommen werde oder wenn man die Eigenschaften des Menschen im Wasser wissenschaftlich untersuche, seien die Voraussetzungen für einen Sport gegeben.

                                     

4. Sport als Bewegungskultur

Man unterscheidet im Wesentlichen Breitensport und Leistungssport, außerdem Profi-Sport und Amateur-Sport. Zudem gibt es die in der jüngeren Vergangenheit entstandenen Kategorien Extremsport und Funsport, die sich von traditionellen Sportarten teilweise deutlich unterscheiden. Sport kann als Mannschaftssport zum Beispiel Ballsportarten oder als Individualsport betrieben werden.

Sport wird in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten ausgeübt und bildet einen wesentlichen Teil der Freizeitgestaltung und Unterhaltungskultur. Neben den traditionellen Sportvereinen und dem Schulsport treten im Bereich des Breitensports seit den 1980er-Jahren vermehrt auch kommerzielle Fitnessstudios und Sportcenter in Erscheinung. Darüber hinaus wird auch jenseits dieser Strukturen im privaten Umfeld Sport getrieben, entweder allein oder im Kreis der Familie bzw. von Freunden Beispiele: Jogging, Lauftreff. Dieser wird als informeller Sport bezeichnet und umfasst beispielsweise das Fußball- und Basketballspielen auf öffentlichen Plätzen, in Stadtparks, auf Bolzplätzen oder Hinterhöfen. Kennzeichnend für den informellen Sport ist, dass dieser von den Akteuren selbst organisiert und reguliert wird. Im Bereich des Leistungssports sind die Strukturen wesentlich komplexer; deshalb sei an dieser Stelle nur auf die entsprechenden Artikel verwiesen. Mit zunehmender Integration der Menschen mit einer Behinderung entwickeln sich in jüngster Zeit immer mehr Behindertensportarten, die oft auch auf Leistungssportniveau betrieben werden. Als Beispiel hierfür dienen die Paralympischen Spiele, welche erstmals im Jahr 1976 in Schweden stattfanden.

Konnte in Meyers Konversations-Lexikon von 1888 noch gesagt werden: "Als ein wesentliches Merkmal des Sports ist endlich anzuführen, dass dessen Ausübung nicht um des Gelderwerbs wegen geschieht" Bd. 15, S. 176, so kann dies heute wegen der Existenz von professionellen Sportlern nicht mehr als Merkmal angesehen werden. Darüber hinaus sind die kommerziellen Interessen mächtiger Dritter z. B. Großkonzerne als Sponsoren, Förderer oder Mäzene nicht zu unterschätzen, die sich einen Imagetransfer von Sportarten oder Sportlern auf ihr Unternehmen erhoffen. Das ist die interne Differenz des Sports als Spektakel und Körperkult. Darüber hinaus ist auch der Breitensport etwa durch Sportausrüstung und Sportbekleidung erheblich mit wirtschaftlichen Interessen verbunden.

Obgleich der Nutzen körperlichen Trainings für Herz und Kreislauf wissenschaftlich unbestritten ist, treiben 45 Prozent der deutschen Erwachsenen gar keinen Sport und nur jeder Achte erreicht die derzeitigen Empfehlungen für ausreichende körperliche Aktivität. Eine neue Studie zeigt den hohen gesundheitlichen Effekt des Sports bis ins Alter.



                                     

5. Sport und Politik

Im Zuge einer Debatte um die mögliche Aufnahme des Sports als Staatsziel in das deutsche Grundgesetz fasste der ehemalige Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen des Sports folgendermaßen zusammen:

"Sport trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei, sät aber auch Zwietracht. Sport fördert die Völkerverständigung, ist aber auch für Nationalismus anfällig. Sport hält zur Fairness an, wird aber auch Anknüpfungspunkt für Gewalt. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, er ist aber auch Quelle großer gesundheitlicher Schäden und ihrer sozialen Folgekosten. Da es im Sport längst nicht mehr nur um Ruhm, sondern auch um Geld geht, zieht er unlautere Praktiken an. Doping ist nur die sichtbarste."

Aktivitäten und Anlagen mancher Sportarten können sich belastend auf Natur und Umwelt auswirken. Es gibt Möglichkeiten, solche Konflikte zu vermeiden oder auf ein tragbares Maß zu mindern.

                                     

5.1. Sport und Politik Interessenvertretung

Die Landessportverbände vertreten die Interessen der Sportvereine in der Politik:

                                     

6. Passiver Sportkonsum

Neben der aktiven Sportausübung hat das Verfolgen von Sportwettkämpfen als Zuschauer am Austragungsort oder über die Massenmedien einen wichtigen gesellschaftlichen Stellenwert. Leistungssportler und Profi-Mannschaften werden nicht selten als Idole verehrt. Die extreme Identifikation mit Sportlern führt zum Phänomen des Sport-Fan. Insbesondere im Fußballsport hat sich speziell im europäischen Raum ein Passiv-Sportkult gebildet, der von Fußballfans, "Ultras" und Fußballrowdys "Hooligans" gepflegt wird. Solch eine Fankultur konzentriert sich in verschiedenen Ländern oft auf unterschiedliche Sportarten.

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